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Zurück Der Kohlenstoffkreislauf

Kohlenstoff ist der Hauptbestandteil von Papier

 

Wie funktioniert der Kohlenstoffkreislauf?

 

Kohlenstoff kann nicht zerstört werden, daher bleibt die Gesamtmenge an Kohlenstoff auf der Erde immer gleich. Der Kohlenstoffaustausch zwischen Atmosphäre, Biosphäre (Pflanzen und Tiere) und Hydrosphäre (Meere und Wasserorganismen) hält ein natürliches Gleichgewicht. Jedoch werden jährlich etwa 7,5 Gt Kohlenstoff durch die Aktivitäten des Menschen in die Atmosphäre abgegeben, wovon die Hälfte wieder von Pflanzen aufgenommen wird. Die CO2 Emissionen betragen netto daher etwa 3,5 Gt Kohlenstoff jedes Jahr.

Was ist eine Kohlenstoffsenke?

Eine Kohlenstoffsenke ist ein Reservoir, natürlicher oder künstlicher Art, das Kohlenstoff aus der Atmosphäre aufnimmt und daher zur Verringerung der CO2-Menge in der Atmosphäre beiträgt. Die wichtigste Kohlenstoffsenke ist das Meer, das etwa 20-mal mehr Kohlenstoff speichert als Pflanzen. Jedoch ist die Waldzerstörung ein natürliches und vom Menschen verursachtes Phänomen, das die Aufnahme von Kohlenstoff aus der Atmosphäre durch die Pflanzen verringert und damit zum Kohlenstoffzuwachs in der Atmosphäre beiträgt.

Wie trägt Papier zum Kohlenstoffzyklus bei?

Holz enthält 50% Kohlenstoff, das es während seines Wachstums über die Photosynthese aufgenommen hat. Gefälltes Holz schafft Platz für junge Bäume, deren Aufnahmeleistung viel höher ist, als jene alter Wälder. Es enthält vor allem Wasser, Zellulose, Lignin und Mineralstoffe.

Die Zellulosefaser von Holz oder Baumwolle ist der Hauptbestandteil von Papier. Papier enthält 27% Kohlenstoff, zu denen die bei der Herstellung ausgestoßene Menge noch hinzukommt.

Wussten Sie das?

Im Kampf gegen die Waldzerstörung hat die Europäische Union im Juli 2010 eine neue Regelung gegen den illegalen Holzimport in Europa beschlossen.

"Die CO2-Emissionen hängen natürlich mit dem hohen Einsatz fossiler Energie zusammen, den wir  versucht haben, durch die Verwendung von Erdgas anstelle von normalem Heizöl zu reduzieren. Zur Vermeidung von Energieverlusten überwachen wir unseren Produktionskreislauf sehr genau, vor allem durch die Einführung eines Verbesserungsplans zur Reduktion von Wärmeverlusten. Dadurch können wir das in unserem Produktionsprozess noch zu wenig genutzte Energiepotential wiederverwenden. “ 
Philippe Noblet, Technischer Direktor Papeteries Canson®