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Entdecken Sie die 5 Finalisten für den Prix Canson® 2015!

10 juni 2015

Die Namen der Finalisten lauten: Trisha Donnelly (USA), Rokni Haerizadeh (Iran), David Musgrave (Vereintes Königreich), Mithu Sen (Indien), Adrián Villar Rojas (Argentinien).

Der Gewinner wird am 22. Juni bei der Schlussdiskussion der Jury ermittelt und erhält seinen Preis bei der Verleihungszeremonie im Palais de Tokyo.

Die Werke der Finalisten sind vom 22. Juni bis 1. Juli in der Galerie Haute des Palais de Tokyo zu sehen.

 

Trisha DONNELLY, USA, lebt in New York und San Francisco, USA.

Die Werke der amerikanischen Künstlerin Trisha Donnelly sind vielgestaltig und ihre Arbeit lässt sich nicht auf eine Aufzählungen verschiedener Techniken reduzieren. All die Trägermedien, mit denen sie arbeitet, dienen der Vermittlung von zwischen Aktion und Gegenstand, zwischen der Realität und ihrer konkreten und doch auf subtile Weise verschwommenen Wahrnehmung der Welt angesiedelten Indizien.
Ihre Zeichnungen – Bleistift, Pastell, Tinte und Graphitstift – zeigen im Übrigen meist Entwürfe, Fragmente, Indizien von Gegenständen des täglichen Lebens oder die Details einer bestimmten und doch nicht genau definierten Form, evoziert durch die Präzision ihrer Ausführung wie zum Beispiel den Konturen. .

 

Rokni HAERIZADEH, Iran, lebt in Dubai, Vereinte Arabische Emirate.

Rokni Haerizadeh machte sich mit seinen von der rabiaten Darstellung der Familienriten seiner eigenen Kultur inspirierten Bildern und Zeichnungen und mit seinen intensiven Überarbeitungen von aus Presse-Websites, sozialen Netzen und Videos entliehenen Bildern einen Namen. Seine jüngsten, direkt auf Fotos gemalten Zeichnungen sind typische Vertreter seines extravaganten und endemischen Werkes in Form von politischen und moralischen Fabeln

 

David MUSGRAVE, Vereintes Königreich, lebt in London, Vereintes Königreich.

Der englische Künstler David Musgrave erforscht als Bildhauer ultrafeiner Strukturen die aufregenden Grenzen zwischen abstrakter und gegenständlicher Darstellung. Sein Werk umfasst deshalb so unterschiedliche Disziplinen wie Wandinstallationen, digitale Bilder und Zeichnungen. Seine bisweilen verknitterten, dann wieder gefalteten, mit Flecken übersäten oder beschädigten Papierblätter sind eine Art Zwischenstadium zwischen realem Gegenstand und grafischer Fiktion, ein Geisterstoff ohne wirkliche Existenz, der eine Offenbarung in sich birgt.

 

Mithu SEN, Indien, lebt in Neu-Delhi, Indien.

Ihr grelles Werk, das zwischen fantasievoller Erkundung und grotesker Verspottung oszilliert, kreist um die Darstellung des Körpers, der Sexualität, des Ausdrucks des Verlangens und die Durchlässigkeit zwischen der Menschen- und der Tierwelt. Der weich geschwungene Federstrich der Künstlerin geht Hand in Hand mit grafischer Opulenz. Der größte Teil ihrer Arbeiten sind Zeichnungen, die bisweilen spektakuläre Installationen auf großformatigem Papier bilden.

 

Adrián VILLAR ROJAS, Argentinien, lebt in Rosario, Argentinien.

Die vergänglichen, von der zeitgenössischen Literatur, Science Fiction, Musik und Comic Strips beeinflussten Werke des Künstlers haben das Ende der Menschheit zum Thema. Seine zahlreichen Zeichnungen und grafischen Kreationen zeigen diesen Einflüssen entliehene oder selbst erfundene Personen und Landschaften in einem Szenario einer apokalyptischen, sich im Umbruch befindlichen Welt.