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Rafael Mesquita

Rafael Mesquita (1994, Jaguariaíva, Paraná, Brasilien) ist ein Maler und Kunstpädagoge mit Sitz in Curitiba. Seine künstlerische Praxis konzentriert sich auf Intimität, den Körper und Verletzlichkeit und untersucht durch die Malerei die Beziehungen zwischen Zuneigung, Erinnerung und Präsenz.


Im Alter von acht Jahren begann er bei der Künstlerin Vania Pessa Chamma Ölmalerei zu studieren – eine Erfahrung, die den Beginn einer Praxis markierte, die er bis heute weiter vertieft. Seit 2017 ist er in den bildenden Künsten aktiv und hat die Ölmalerei zu seinem zentralen Forschungsfeld gemacht. Seine Arbeiten entstehen durch Schichtungen, Auslöschungen und Gesten, die Materialität, Textur und Empfindung erforschen und sich zwischen Malerei und Zeichnung mit Medien wie Ölfarbe, Ölkreiden, Ölsticks, Holzkohle und anderen Materialien bewegen.


Sein Werk untersucht die intime Erfahrung als Raum für die Konstruktion von Identität und die Begegnung mit anderen und schafft Bilder, die zwischen Zartheit und emotionaler Intensität oszillieren. Seine Werke befinden sich in privaten Sammlungen in Brasilien und im Ausland, und er hat außerdem Projekte für EP- und LP-Albumcover sowie Publikationen entwickelt.


Im Jahr 2026 erhielt er nach einer internationalen öffentlichen Abstimmung den Preis „Artist of the Year 2025“ in der Kategorie Porträt von der internationalen Galerie ARTIT mit Sitz in London. Seit 2022 ist er zudem in der Kunstvermittlung tätig und entwickelt Kurse und Bildungsprogramme, die sich auf die zeitgenössische künstlerische Praxis konzentrieren.


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"Figueras®-Papier ist der Bildträger, der meine künstlerische Praxis am engsten begleitet. Seine Textur erinnert an Leinwand und bietet eine sehr angenehme Erfahrung mit Ölfarbe, da der Pinsel natürlich über die Oberfläche gleiten kann. Ich schätze die Beziehung, die es zwischen Material, Geste und Träger schafft, wodurch es zu einem idealen Raum für die Entwicklung meiner Gemälde und Experimente wird."